Investmentlexikon
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Cash Flow
Der Begriff Cash Flow stammt aus der amerikanischen Finanzanalyse. Mit diesem Ausdruck beurteilt man die innere Finanzkraft eines Unternehmens. Der Cash Flow zeigt auf, über welche Mittel eine Gesellschaft zur Selbstfinanzierung sowie zur Gewinnverteilung verfügt. Die Cash Flow Analyse ist besonders geeignet zur längerfristigen Unternehmensbeurteilung sowie zum Vergleich innerhalb einer Branche; sie hat inzwischen einen festen Platz in der Aktienbewertung wie auch bei der Kreditprüfung der Banken.
Cash Management
Cash Management ist eine von den Banken angebotene Dienstleistung um freie betriebliche Finanzmittel effektiv steuern zu können. Man behält jederzeit den Überblick über die Finanzen wie Umsätze, Liquidität, Zahlungsverpflichtungen, Valuten, Forderungen. Durch die sofortige Auswertung der aktuellen Zahlen können Entscheidungen bezüglich, Kapitalanlagen, Kreditgeschäften und Investitionen unter den Aspekten Renditen, Risiken und Wirtschaftlichkeit, zeitnah getroffen werden
CDAX
Der CDAX ist ein Index der Deutschen Wertpapierbörse. Der Index setzt sich zusammen aus allen inländischen Aktien, die zum amtlichen Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen sind.
Chart
Bei den graphischen Darstellungen von Kursverläufen einzelner Aktien, Indizes oder Branchenindizes, spricht man von Charts. Aus den Graphiken, die das Börsenverhalten der Vergangenheit darstellen, versucht man Erkenntnisse für Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen zu gewinnen.
Clearing
Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten. Dabei werden nur die sich, zugunsten oder zu Lasten eines jeden Teilnehmers, ergebenden Salden gutgeschrieben oder belastet
Collar
Collar ist die vertragliche Vereinbarung über eine Zinsobergrenze und eine Zinsuntergrenze, bezogen auf einen Kapitalbetrag. Wenn der Referenzzinssatz die vertraglich festgelegte Zinsobergrenze überschreitet, zahlt der Verkäufer dem Käufer des Collars, die Differenz zwischen dem Referenzzinssatz und der Zinsobergrenze. Wenn der Referenzzinssatz die vereinbarte Zinsuntergrenze unterschreitet, zahlt der Käufer dem Verkäufer des Collars , die Differenz zum Referenzzinssatz. Durch den Kauf eines Collars hat der Kreditnehmer die Möglichkeit, für den Kredit eine Zinsobergrenze festzulegen, verpflichtet sich jedoch zur Zahlung eines Mindestzinses.
Commercial Banks
Das sind Banken, im US amerikanischen Trennbanksystem, welche auf das Kredit- und Einlagengeschäft sowie den Zahlungsverkehr spezialisierte sind. Die deutschen Banken verbinden diese Geschäftszweige unter einem Dach.
Cost Average-Effekt
Mit Anlageplänen, bei regelmäßigen und gleichbleibenden Einzahlungen in einen Fond erreicht man, dass bei fallenden Kursen mehr Anteile und bei steigenden Kursen weniger Anteile erworben und dem Anleger gutgeschrieben werden. Dadurch kann im Durchschnitt insgesamt günstiger gekauft werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Anleger in diesem Rahmen auch Bruchteile von Anteilen erwerben kann und den Kauf nicht immer auf volle Stückzahl abstellen muss.
Cost Average-Verfahren
Dieses Verfahren ist eine Kapitalanlagemethode um günstige Durchschnitts- oder Einstandspreise, beim Kauf von Aktien oder Investment-Anteilen, zu erzielen. Mit dieser Methode werden bei der Anlage regelmäßiger und fester Beträge, bei einem hohen Kurs weniger bei niedrigem Kurs mehr, Wertpapiere erworben.
Cpd-Konten
Abkürzung für "Konto pro Diverse". Gemeint ist damit ein Sammelkonto bei der Bank, auf dem eingehende Überweisungen für Personen verbucht werden, für die kein eigenes Kundenkonto geführt wird. Die Guthaben auf dem Cpd-Konto werden den Empfängern später, z. B. durch Barauszahlung, am Schalter zugeleitet. Die Cpd-Konten spielten nach Einführung der Zinsabschlagsteuer eine nicht unbeträchtliche Rolle beim Geldtransfer ins Ausland.
Crash
Mit einem Crash bezeichnet man einen extremen Kurseinbruch an den Wertpapiermärkten, von dem in der Regel alle an der jeweiligen Börse gehandelten Wertpapiere mehr oder weniger stark betroffen sind.
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