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Dachfonds

Ein Dachfonds ist ein Wertpapierfonds, bei dem das Anlagevermögen nicht in einzelne Wertpapiere, sondern in mindestens fünf verschiedene Wertpapierfonds investiert wird. Dieser Dachfond hat für den Anleger den Vorteil einer größeren Risikostreuung. Der Vertrieb dieser Fonds ist in Deutschland ist verboten.

 

Dauerauftrag

Für regelmäßig wiederkehrende Überweisungen mit fixen Beträgen, wie z. B. Miete, Strom, TV- und Rundfunkgebühr, Versicherungsbeiträge, Ratenzahlungen usw., erteilt man seinem Geldinstitut den Auftrag, diese Zahlungen per Dauerauftrag auszuführen. Das setzt jedoch voraus, dass auf dem Konto ausreichende Deckung oder ein Kreditspielraum vorhanden ist. Die Daueraufträge können für einen bestimmten Tag im Monat monatlich, Quartalsweise oder halbjährlich in Auftrag gegeben werden. Eine Änderung des Termins und/ oder Betrages sind immer möglich.

 

Daueremittent

Als Daueremittent wird die laufende Herausgabe neuer Wertpapiere eines Emittenten als Daueremission bezeichnet. Hierbei wird nicht eine Emission über einen Gesamtbetrag platziert, sondern es werden ständig neue Beträge über die Ausgabe von Pfandriefen, Bundesobligationen, Bundesschatzbriefe, usw., platziert. Auch Großbanken platzieren regelmäßig eigene Obligationen.

 

DAX

DAX ist die Abkürzung für den Deutschen Aktien-Index. Der DAX enthält als wichtigster Börsenindex, 30 Aktien der führenden, deutschen Unternehmen, die an den deutschen Börsen gehandelt werden. Hierbei spricht man auch von den Standardwerten. Der DAX gibt während der gesamten Handelszeit, an der Frankfurter Wertpapierbörse, regelmäßig die aktuelle Marktentwicklung wieder. Die Zusammensetzung der DAX Werte werden, im Hinblick auf den Börsenumsatz und auf das Börsenkapital regelmäßig überprüft und es findet ggf. ein Austausch von Werten statt.

 

Debitoren

Debitoren sind Schuldner eines Geldinstituts oder auch eines anderen Unternehmens. Im Allgemeinen Geschäftsverkehr versteht man unter dem Sammelbegriff Debitoren allerdings auch, noch nicht beglichene Außenstände aus erfolgten Lieferungen oder Leistungen.
Bei Banken werden die Debitoren auf der Aktivseite der Bilanz erfasst. Sie werden unterteilt in die Forderungen an Kreditinstitute und die Forderungen an Kunden.
Des weiteren werden kurzfristige Buchkredite als Debitoren bezeichnet.

 

Deflation

Deflation ist der anhaltende Rückgang des allgemeinen Preisniveaus. Das gesamtwirtschaftliche Überangebot von Gütern und Dienstleistungen steht in einem solchen Fall, in keinem Verhältnis zur Nachfrage, da diese geringer ist. Solange die Deflation nicht zu sinkenden Einkommen führt, hat sie einen kaufkraftstärkenden Effekt. Wenn auch die Einkommen rückläufig sind, spricht man von einer klassischen Deflation, da durch die sinkenden Einkommen die Kaufkraft abnimmt. Bei einer ständig weitersinkenden Gesamtnachfrage, von privaten Haushalten, den Unternehmen, vom Staat und sinkende Exportaufträge, sind die Umsätze rückläufig, die Gewinne der Unternehmen schrumpfen, es kann nicht investiert werden, es kann zu Entlassungen und Firmenschließungen und somit zu einer höhern Arbeitslosigkeit kommen. Um einem solchen tiefgreifenden deflationären Prozess entgegenzuwirken, wären expansive Eingriffe der Finanz- und der Geldpolitik notwendig. Um eine solche Entwicklung zu verhindern, sind einschneidende Eingriffe der Finanzpolitik notwendig.

 

Depot

In der Regel werden Wertpapiere, wie Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Investment-Zertifikate usw., von den Banken verwaltet und verwahrt. Das hat zum einen den Vorteil, dass die Papiere sicher aufgehoben sind, zum anderen haben die Banken alle, im Zusammenhang mit den Papieren stehenden, Termine im Blick und informieren die Wertpapierinhaber rechtzeitig über Fälligkeiten, anstehende Kapitalerhöhungen und Hauptversammlungen. Alle Einzelheiten werden im Depotgesetz geregelt. Für die Verwaltung und Verwahrung der Wertpapiere fallen Depotgebühren an.

 

Deregulation

Maßnahmen, die zum Abbau oder zur Aufhebung, von staatlichen Eingriffen oder Beschränkungen in das Wirtschaftsgeschehen vorgenommen werden. Dadurch soll unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit der Finanzmärkte gestärkt werden. Auch Privatisierungen können als Deregulierungsmaßnamen angesehen werden.

 

Devisen

Deutsche Unternehmen die exportieren, werden hierfür in der Regel mit einer Fremdwährung bezahlt. Diese Guthaben oder Forderungen in ausländischer Währung bezeichnet man als Devisen. Sie werden von den Banken entsprechend dem Wechselkurs umgerechnet und in Euro Betrag dem Konto gutgeschrieben. Hierfür fallen Gebühren. Ausländische Währung, die Touristen erwerben, werden Sorten genannt.

 

Die Rentenfonds

Unter Rentenpapiere versteht man Anlagen in festverzinslichen Schuldverschreibungen, Anleihen oder Pfandbriefe.

 

Disagio

Bei einem Disagio handelt es sich um einen Abschlag auf eine vereinbarte Darlehenssumme. Wer ein Darlehen aufnimmt, vereinbart mit seiner Bank meist ein Disagio. Dieser Abschlag wird in der Regel in Prozent Punkten ausgedrückt und vermindert die auszuzahlende Darlehenssumme um diesen Prozentsatz. Tilgung- und Zinszahlungen sind jedoch auf den vollen Darlehensbetrag zu zahlen. Der Abschlag verteuert das Darlehen entsprechend. Bei Vereinbarung eines Disagios wird üblicherweise, für die Dauer der vorgesehenen Zinsbindung, ein entsprechend verringerter Zinssatz vertraglich geregelt. Häufig vereinbart wird ein Disagio bei der Baufinanzierung; hier spricht man auch vom Damnum.
Als Disagio wird auch der Unterschiedsbetrag zwischen Emissionskurs und Nennwert einer Anleihe bezeichnet. Anleihen werden mit einem Preisabschlag auf ihren Nennwert emittiert (Emissionsdisagio), um eine Feineinstellung der Nominalverzinsung an den im Emissionszeitpunkt üblichen Kapitalmarktzins zu erreichen. Das Disagio bewirkt bei fester Nominalverzinsung eine Erhöhung der Rendite.

 

Diskontpolitik

Ein zinspolitisches Steuerungsinstrument der Zentralbanken ist die Veränderung des Diskontsatzes. Das ist der Zins, den die Banken an die Bundesbank zahlen müssen, wenn sie Handelswechsel (Wechselkredit) verkaufen. Für die Banken ist der Wechselverkauf an die Bundesbank, eine wichtige Möglichkeit zur Geldbeschaffung. Dies ist jedoch nur bis zu einem Höchstbetrag möglich, der für jedes Kreditinstitut individuell festgelegt wird. Wenn die Bundesbank die Kreditnachfrage von Unternehmen dämpfen will, erhöht sie den Diskontsatz, will sie anregende Impulse setzen, senkt sie den Diskontsatz. Ist bei Kreditverträgen mit der Wirtschaft der Zins an den Diskontsatz gekoppelt, machen sich Veränderungen mit höheren oder niedrigeren Kreditkosten bemerkbar. Auch die übrigen Kredit- und ggf. Guthabenzinsen, passen sich der Marktlage früher oder später an.

 

Dividende

Im Gegensatz zum festverzinslichen Wertpapiere hat der Aktionär keinen Anspruch auf einen festen Zins. Anhand des Bilanzgewinns wird ermittelt, wie hoch die Gewinnausschüttung pro Aktie ausfällt. Die Dividendenzahlung ist stets von einem Hauptversammlungsbeschluss abhängig. Ein Teil des Jahresüberschusses, wird vor der Ermittlung der Dividendenzahlung, den Rücklagen zugewiesen. Dem Aktionär wird die Dividende in der Regel nach Abzug der Kapitalertragsteuer ausgezahlt. Der deutsche Aktionär kann sich davon unter Umständen mittels Freistellungsauftrag befreien lassen.

 

Dividenden-Stripping

Umwandlung von steuerpflichtigen Kapitalerträgen (Dividenden) in steuerfreie Kursgewinne. Für Privatanleger kann es von Vorteil sein, die Aktien kurz vor Ausschüttung der Dividende zu verkaufen und nach dem Dividendenabschlag wieder zurückzukaufen. Anstelle der steuerpflichtigen Dividende erzielt der Aktionär dann unter Umständen einen steuerfreien Kursgewinn. Hierbei sind jedoch die Spekulationsfristen zu beachten.

 

Dividendenabschlag

Mit dem Dividendenabschlag bezeichnet man die Minderung des Kurses einer Aktie nach der Hauptversammlu

 

Dow Jones-Index

Der Dow-Jones-Index ist der größte amerikanische Aktienindex mit den 30 wichtigsten US-Unternehmen. Er ist in New York in der Wall Street angesiedelt. Zudem ist er der am meisten beachtete Index der Welt. Er ist als Weltleitbörse bekannt, das heißt, er bewegt alle anderen Börsen mit. Wenn der Dow-Jones-Index fällt, geht die Entwicklung der Aktienkurse auch meist weltweit zurück und umgekehrt. Der Dow Jones Index wird börsentäglich errechnet und veröffentlicht.

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