Investmentlexikon
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Edelmetalle
Edelmetalle wie beispielsweise Gold, Silber und Platin wurden gerne oft als Kapitalanlage gewählt, weil sie als wertbeständig betrachtet wurden. Man hoffte auf Wertsteigerungen der Edelmetalle, da eine Verzinsung nicht gegeben war und ist.
Effekten
Das ist die Bezeichnung für Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Investment Anteile etc.
Eigenkapital
Eigenkapital ist das bilanzmäßig ausgewiesene Grundkapital eines Unternehmens.
Einlagen
Gelder, die der Kunde bei seiner Bank oder Sparkasse einzahlt, bezeichnet man als Einlage. Dabei kann es sich um Spareinlage, Termineinlagen oder ähnliches handeln. Im Handelsrecht wird die Beteiligung an einer Handelsgesellschaft mittels Geld oder Sachleistung als Einlage bezeichnet.
Einlagensicherung
Zur Einlagensicherung der Kundengelder gibt es gesetzliche und freiwillige Regelungen der Banken und Sparkassen, damit die Zahlungsfähigkeit, der in Deutschland tätigen Banken, gewährleistet ist. Bei der Einlagensicherung bei Banken und Sparkassen gelten rechtliche Regelungen und freiwillige Maßnahmen im deutschen Kreditwesen, zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Kreditinstitute, die in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind. Die Einlagensicherung soll den privaten Bankkunden vor Verlust seiner Sicht-, Termin- und Spareinlagen schützen, wenn ein Kreditinstitut in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät.
Emerging Markets
Das ist die Bezeichnung für aufstrebende Aktienmärkte von Ländern, die sich vom wirtschaftlich unterentwickelten Land zum Industrieland hin entwickeln. Dazu zählen die Märkte in Osteuropa, Asien und Lateinamerika. Diese haben oft höhere Wachstumsraten wie die
Emission
Mit Emission bezeichnet man die Ausgabe neuer Wertpapiere. Die komplette Abwicklung eines Börsengangs liegt meist in den Händen von Banken, die sich zu diesem Zweck auch häufig zu einem Konsortium zusammen schließen.
Entnahmeplan
Der Entnahmeplan regelt die Höhe und die Häufigkeit von Auszahlungen die von einer Investmentgesellschaft an die Anleger erfolgt.
EURIBOR
Mit dem 1.1.1999 wurden die nationalen Referenzzinssätze in den Euroländern, wie z. B. der FIBOR in Deutschland , durch den EURIBOR ersetzt. Der EURIBOR ist somit der wichtigste Referenzzinssatz für kurzfristige Geldanlagen unter Geschäftsbanken.
Eurosystem
Das Eurosystem umfasst die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten, die den Euro in der dritten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion eingeführt haben. Das Eurosystem wird vom EZB-Rat und dem Direktorium der EZB geleitet.
Exportfinanzierung
Der harte Wettbewerb auf dem Weltmarkt zwingt den Exporteur häufig dazu, einen Kredit bei seiner Hausbank aufzunehmen, da er nur so das Geschäft abwickeln kann.
Für eine kurzfristige Exportfinanzierung hat man verschiedene Möglichkeiten wie z. B. den Ankauf von Dokumenten, die Abwicklung über Akkreditive oder die Diskontierung von Handelswechseln. Für die mittel- und langfristige Exportfinanzierung bieten sich in der Bundesrepublik neben den Banken, das hierfür geschaffene Spezialinstitut die Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH, sowie die Kreditanstalt für Wiederaufbau an. Im Interesse des deutschen Exports müssen oft begleitende Kredite bereitgestellt werden, aus denen An- und Zwischenzahlungen, für das Exportgeschäft sowie oftmals auch die lokalen Kosten für das Exportgeschäft finanziert werden. Ohne eine Absicherung für ggf. im Ausland auftretende politische und wirtschaftliche Risiken, sind solche Finanzierungen durchführbar. Im Auftrag des Bundes sichert die Hermes Kreditversicherung AG derartige Risiken über ihre Exportkreditversicherung ab.
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