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Factoring

Factoring nennt man die ständigen Ankäufe kurzfristiger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Factoring-Gesellschaft. Der Factoring-Kunde erhält den Gegenwert der verkauften Forderungen bei Einreichung, also vor Fälligkeit des Rechnungsbetrags, gutgeschrieben. Dadurch hat der Kunde den Vorteil, dass er sofort wieder über Liquidität verfügt. Durch besondere Vereinbarung kann auch das Schuldnerrisiko ausgeschlossen werden.

 

Festverzinsliche Wertpapiere

Festverzinsliche Wertpapiere sind z.B. Anleihen, Pfandbriefe, Schuldverschreibungen usw. Diese haben während der gesamten Laufzeit einen fest vereinbarten Zinssatz und werden an einem festgelegten Termin zurückgezahlt.

 

FIBOR

Das ist die Abkürzung für Frankfurt Interbank Offered Rate. Der FIBOR war ein, am Frankfurter Bankplatz ermittelter Zinssatz, zu dem die Banken bereit waren, bei anderen Banken DM-Gelder für die Dauer von 3 - 6 Monaten als Festgelder oder Termingelder anzulegen (Interbanken-Zinssatz). Der FIBOR wurde am 1.1.1999 durch den EURIBOR ersetzt.

 

Finanzplanung

Finanzplanung ist ein Begriff der in der privatwirtschaftlichen Unternehmensführung und in der öffentlichen Etatpolitik angewendet wird. Hierbei geht es um eine Vorausplanung des zu erwartenden Finanzbedarfs über einen bestimmten Zeitraum und wie die benötigten Finanzmittel zu beschaffen sind. Über die Planung von Produktion und Absatz von Waren oder Dienstleistungen lassen sich zu erwartende Umsätze ableiten, die den Kosten gegenübergestellt werden. Hierdurch lässt sich ermitteln ob jederzeit genügend finanzielle Mittel für alle Erfordernisse vorhanden sind. Die kurzfristige Finanzplanung sorgt in der Regel für die notwendige Liquidität. Bei der langfristigen Finanzplanung werden Investitionen in die Planung mit einbezogen.

 

Floating

Damit bezeichnet man das freie Schwanken des Wechselkurses einer Währung, es gibt keine Begrenzung bei den Kursausschlägen. Bei allzu großen Kursschwankungen, wird von den Zentralbanken hin und wieder interveniert. Im Gegensatz dazu gibt es bei den festen Wechselkursen genau festgelegte Grenzen, in deren Bandbreite sich der Wechselkurs bewegen kann. Die Mitgliedsländer des Europäischen Währungssystems lassen zwar ihre Währungen gegenüber dem amerikanischen Dollar und anderen Drittwährungen frei schwanken, halten aber untereinander an einer geringen Bandbreite fest.

 

Floating Rate Notes

Floating Rate Notes sind Schuldverschreibungen mit einer mittleren bis längeren Laufzeit. Sie werden variabel verzinst, wobei der Interbankensatz für kurzfristige Einlagen die Grundlage für die Verzinsung ist. Durch die regelmäßig Zinsanpassung entspricht die Verzinsung von Floating Rate Notes weitgehendst den Marktverhältnissen.

 

Floor

Floor ist der der vereinbarte Mindestzins bei Floating Rate Notes oder Krediten.

 

Fonds

Fonds sind eine Geldanlage bei der viele Sparer Geld in einen Fond einzahlen, welches dann von einem Fondmanager verwaltet wird. Dieser Fondmanager legt das Geld dann in dem in der Regel von dem Kunden vorgegebenen Fond an. Dazu gehören zum Beispiel Aktienfonds, Rentenfonds, offene und geschlossene Immobilienfonds oder gemischte Fonds.

 

Fondsmanager

Verwalter von Investmentvermögen bezeichnet man als Fondmanager. Diese treffen als Entscheidungen im Rahmen der Anlagebedingungen für den Fond. Dabei achtet die Fondsgesellschaft darauf, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden.

 

Fondssparen

Der regelmäßige Erwerb von Fondanteilen bezeichnet man als Fondsparen. Durch monatlich gleichbleibenden Sparraten wird eine langfristige Vermögensbildung angestrebt. Je, nachdem wie sich ein Fond entwickelt, werden pro Sparrate bei hohen Kursen weniger, bei niedrigeren Kursen mehr, Fondsanteile erworben. Hiermit werden für den Anleger längerfristig günstigere Durchschnittskurse erzielt.

 

Forderungsabtretung

Die vertragliche Übertragung einer Forderung von einem Gläubiger auf einen Dritten. Der neue Gläubiger tritt dabei an die Stelle des alten Gläubigers. Bei Kreditgeschäften wird die Forderungsabtretung von Banken häufig zur Sicherung von Krediten angewendet.

 

Freistellungsauftrag

Mit einem Freistellungsauftrag können private Anleger bei Kreditinstituten die Auszahlung von Kapitalerträgen ohne Abzug von Kapitalertragsteuer oder Zinsabschlag beantragen.

 

Freiverkehr

Neben dem amtlichen Handel von Wertpapieren an der Börse gibt es den nicht amtlichen Handel von Wertpapieren. Dabei wird zwischen ungeregeltem Freiverkehr und geregeltem Freiverkehr unterscheiden. Der Handel wird ausschließlich von Banken und freien Maklern betrieben. Im ungeregelten Freiverkehr, den man auch Telefonverkehr nennt, könne alle Wertpapiere gehandelt werden. Im geregelten Freiverkehr dürfen nur Wertpapiere gehandelt werden, die nach Prüfung, eines mit einem Antrag einzureichender Exposés, in diesen Handel einbezogen wurden. Über die Einbeziehung von Wertpapieren in den Freiverkehr entscheidet die Deutsche Börse AG

 

Fusion

Unter einer Fusion versteht man den Zusammenschluss zweier oder mehrerer Unternehmen. Bei der Übernahme eines Unternehmens von einem anderen, werden auch die Vermögen und Verbindlichkeiten übernommen, die aufgenommene Firma erlischt. Bei dem Zusammenschluss zweier Unternehmen werden die Vermögen und Verbindlichkeiten in eine neue Gesellschaft eingebracht. Sinn und Zweck einer Fusion sind in der Regel die Erhöhung der Marktanteile, Kostensenkung sowie eine günstige Einkaufspolitik. Auch die Stärkung der Kapitalkraft ist ein wichtiger Aspekt.
Fusionen, die zur Bildung einer Marktbeherrschung führen sind kartellrechtlich verboten. Ausnahmen sind dann möglich, wenn die beteiligten Unternehmen nachweisen können, dass der Zusammenschluss die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessert oder zu niedrigeren Verbraucherpreisen führt. Des weiteren kann eine Fusion genehmigt werden, wenn dies aus besonderen Gründen zum Wohl der Gesamtwirtschaft und des Gemeinwohls führt. Durch die Globalisierung der letzten Jahre ist der Nachweis der Marktbeherrschung jedoch zunehmend schwieriger geworden

 

Future

Future ist ein Vertrag über den Kauf oder Verkauf einer bestimmten Menge einer Ware, zu einem festgelegten Preis, zu einem bestimmten Datum.

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