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Immobilienfonds

Immobilienfonds sind eine auf Haus- und Grundbesitz ausgerichtete Vermögensanlage. Hierbei wird zwischen offenen Immobilienfonds und geschlossenen Fonds unterschieden. Bei den offenen Immobilienfonds ist ein Zukauf oder Verkauf von Anteilen jederzeit möglich. Ein geschlossener Immobilenfonds wird in der Regel zur Finanzierung eines bestimmten Bauvorhabens aufgelegt. Dabei steht die Zahl der Anteile von vornherein fest und ändert sich nicht mehr.

 

Index / Indizes

Veränderungen am Markt, wie z. B. bei Preisen und Absatzentwicklungen, werden über bestimmte Zeiträume erfasst und statistisch dargestellt. Dabei werden die Werte meist prozentual betrachtet und auf eine Basisgröße bezogen, die gleich 100% gesetzt wird. Der am meisten beachtete Index ist der Lebenshaltungskosten Index, der die Wertveränderung für den typischen Warenkorb wiedergibt. Auch die Börsenindizes für Aktien und Rentenwerte ermöglichen exakte Vergleiche bei den Kursentwicklungen der Wertpapiere.

 

Inflation

Als Inflation bezeichnet man den allgemeine Preisanstieg innerhalb eines bestimmten Zeitraums und den daraus resultierenden Kaufkraftverlust. Das heißt, für sein Geld erhält man immer wenigen Waren und Dienstleistungen.

 

Inhaberaktie

Inhaberaktien sind Wertpapiere, bei denen der jeweilige Inhaber als Aktionär anerkannt wird und die damit verbundenen Rechte wahrnehmen kann. Die Übertragung erfolgt durch einfache Übergabe. Sie können also ohne große Formalitäten an einen anderen Inhaber verkauft, verschenkt oder vererbt werden.

 

Insider

Personen, die wegen interner Einblicke einen Informationsvorsprung haben könnten. Insidergeschäfte, die über die Börse zustande kommen können, unterliegen einer strengen Kontrolle, da die an der Börse tätigen Personen ihre besondere Position nicht zum eigenen Vorteil ausnutzen dürfen.

 

Insolvenz

Insolvenz ist die andauernde Unfähigkeit eines Unternehmens seinen fälligen Verpflichtungen nachkommen zu können. Um in einem Insolvenzfall eine gleichmäßige Befriedigung der Gläubiger herbeizuführen, kommen in erster Linie das Konkursverfahren und das gerichtliche Vergleichsverfahren in Betracht

 

Investitionen

Die langfristige Anlage von Kapital in Sachwerten wird Investition genannt. Bei Unternehmen sind dies z. B. neue Produktionsanlagen, neue moderne Kommunikationsmittel, sowie eine leistungsstarke EDV.

 

Investitionszulagen

Investitionszulagen sind staatliche Prämien, mit deren Hilfe man aus wirtschaftspolitischen Gründen die Anschaffung von Produktionsgütern oder den Bau von Anlagen erleichtern will. Derartige finanzielle Anreize dienen entweder der kurzfristigen Wirtschaftssteuerung oder haben als Mittel der Strukturpolitik längerfristigen Charakter.

 

Investment Banks

Im US-Trennbankensystem im wesentlichen auf Emissions- und Wertpapiergeschäfte spezialisierte Finanzinstitute.

 

Investment Club

Anleger, die für eine Geldanlage in Wertpapieren keine ausreichende Erfahrung haben schließen sich in Investment- oder Effekten-Clubs zusammen. Oft werden sie durch den Wertpapierberater einer Bank unterstützt. Die Anleger zahlen einen bestimmten Betrag auf ein gemeinschaftliches Konto ein, mit dem dann Wertpapiere, vor allem Aktien und auch festverzinsliche Wertpapiere, gekauft und in ein gemeinsames Depot eingebracht werden. Die Entscheidung, welche Titel jeweils erworben oder wieder veräußert werden, trifft der Club-gemeinsam. Dabei greift man meist auf den fachmännischen Rat eines erfahrenden Anlageberaters zurück.

 

Investment-Gesetzgebung

Die Tätigkeit der deutschen Investment-Gesellschaften und der, von ihnen verwalteten Sondervermögen, wird durch das Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften geregelt.

 

Investmentanteile

Recheneinheit für die Bemessung des Anteils eines Anlegers am Fondsvermögen eines Investmentfonds.

 

Investmentfonds

Ein von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltetes oder von einer Depotbank verwahrtes, investiertes Sondervermögen.

 

Investmentsparen

Beim Investmentsparens zahlen Sparer gegen Ausgabe von Anteilscheinen kleinere oder größere Geldbeträge in einen Investmentfonds ein. Die Investment-Gesellschaft, die den Fonds führt und treuhändlerisch verwaltet, kauft nach dem Grundsatz der Risikomischung Aktien aus verschiedensten Branchen und Ländern. Investmentzertifikate sind eine seriöse Anlageform. Der Inhaber kann seine Anteile jederzeit zum Rücknahmepreis an die Fondsgesellschaft zurückgeben.

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